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Dr. med. K. J. Schmidt
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    Impressum

    Was ist eine Herzschwäche?
    Zeichen der Herzschwäche
    Menschen mit folgenden Erkrankungen sind besonders gefährdet, eine Herzschwäche zu entwickeln

    Herzschwäche - Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)

    Was ist eine Herzschwäche?

    • Das geschwächte Herz ist nicht ausreichend fähig, über die linke Herzhälfte das Blut in den Körperkreislauf und über die rechte in die Lungen zu pumpen, wo es mit Sauerstoff aufgeladen wird und in das Herz zurückfließt.
    • Der Herzmuskel umschließt Herzhöhlen, beide Herzhälften bestehen aus Vorhof und Kammer, sind durch eine Scheidewand getrennt. Zwischen Vorhof, Kammer und Gefäßsystem befinden sich Herzklappen (s. Blutdruck).
    • Bei ständiger Überforderung des Herzens vermehrt sich die Muskelmasse, vergrößern sich die Herzhöhlen. Die Durchblutung des Herzmuskels kann dann unzureichend sein (koronare Herzkrankheit). Unabhängig und mit der Herzschwäche kombiniert kann das Herz zu langsam (weniger als 50 Schläge pro Minute, Bradykardie) oder zu schnell (öfter als 120 Schläge pro Minute, Tachykardie) und unregelmäßig schlagen (Herzrhythmus- störungen, Arrhythmie).
    • Mit der verminderten Pumpleistung des Herzens staut sich das zurückfließende Blut bei Schwäche der linken Herzhälfte in der Lunge (Luftnot), bei Schwäche der rechten Herzhälfte im Körperkreislauf - es entstehen Wassereinlagerungen (Ödeme).
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    Zeichen der Herzschwäche

    • Leistungsminderung
    • Luftnot unter Belastung und in Ruhe
    • Wassereinlagerungen - Knöchel, Fußrücken, Unterschenkel
    • Nächtliches Wasserlassen gehäuft
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    Menschen mit folgenden Erkrankungen sind besonders gefährdet, eine Herzschwäche zu entwickeln

    • Herzgefäßerkrankung (KHK)
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
    • Entzündung des Muskels und der Klappen des Herzens (Myokarditis)
    • Herzschwäche als Folge eines erhöhten Schlagvolumens
    • Minderdurchblutung des Herzens - Koronarinsuffizienz bzw. Angina pectoris, durch den erhöhten Sauerstoffbedarf des Herzens auslösbar
    • Schilddrüsenerkrankungen
      • Überfunktion (Morbus Basedow).
      • Auch andere Überfunktionskrankheiten der Schilddrüse - Autonomes Adenom (fokale und dissiminierte Funktionsautonomie) können eine Herzschwäche auslösen
      • Trifft die Schilddrüsenüberfunktionskrankheit auf ein vorgeschädigtes Herz, beispielsweise durch koronare Herzkrankheit (KHK) oder Bluthochdruck, besteht ein hohes Risiko für eine schwere Herzschwäche (sog. Stauungsinsuffizienz)
      • Schilddrüsenunterfunktionszustände führen zu einer herabgesetzten Kontraktionskraft des Herzmuskels und durch einen diastolischen Bluthochdruck (25 % der Patienten) zu einer Beeinträchtigung der Herzleistung - kardiale Nachlast und Herzarbeit sind erhöht.
    Bei der Ursachenfindung sind neben Blutuntersuchung, Blutdruckmessung, Ultraschall-untersuchung des Herzens, (24-Stunden-)EKG-Untersuchung auch eine Untersuchung der Schilddrüse vor einer optimierten, individuell angepassten Behandlung erforderlich.

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