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Dr. med. K. J. Schmidt
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Untersuchung

Schilddrüse
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    Impressum

    Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose)

    Bei der Schilddrüsen-Überfunktion sind die Schilddrüsen-Hormonkonzentrationen (T3, T4, FT3, FT4) erhöht, das TSH ist erniedrigt bis nicht messbar (kleiner 0,02 bis 0,3 µE/ml).

    • Unabhängig funktionierende, hormonproduzierende Schilddrüsenzellen, sog. "Heißer Knoten" (uni- oder oligofokale Funktionsautonomie - kompensiertes, dekompensiertes autonomes Adenom, disseminierte Funktionsautonomie). Abhängig von der Masse hormonproduzierender Zellen findet sich eine normale Funktion, eine beginnende oder ausgeprägte Überfunktion. Die Diagnose wird szintigraphisch gestellt. Die Ursache ist eine Fehladaptation an einen chronischen Iodmangel (funktionsaktivierende Mutationen des TSH-Rezeptors).
    • Morbus Basedow (Graves disease, Immunhyperthyreose). Entsteht durch die Bildung von Antikörpern, die die Schilddrüse zur vermehrten Hormonsynthese anregen (Thyreoidea stimulierende Immunglobuline, TSI bzw. TRAK) und die u. a. zur Glotzaugenbildung (Endokrine Orbitopathie), zu sulzartigen Anschwellungen im Schulter-, Unterarm- und Schienbeinbereich unterhalb des Kniegelenkes (praetibiales Myxödem, Dermopathie) und Trommelschlegelfingern (Osteoarthropathie) führen kann.

      Mögliche Begleiterkrankungen bei Morbus Basedow
      • Zöliakie bzw. Sprue (Glutensensitive Enteropathie)
      • Leberzellschaden (Primäre biliäre Zirrhose)
      • Magenschleimhautentzündung (Atrophische Gastritis)
      • Weissfleckenerkrankung (Vitiligo)
      • Zuckerkrankheit (Typ-1-Diabetes)

    • Medikamentös verursachte Überfunktion (Hyperthyreosis factitia)
    • Vorübergehende Überfunktionszustände bei Schilddrüsen-Entzündungen
    • Gleichzeitiges Vorkommen von Morbus Basedow und Autonomem Schilddrüsengewebe (Marine-Lenhart-Syndrom)
    • Überfunktion bei Schilddrüsen-Geschwülsten
    • Überfunktion durch Iodgabe (z.B. durch Röntgen-Kontrastmittel - Iodinduzierte Hyperaktivierung der Schilddrüse, Basedowifizierung)
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